Ein Spielplatzreport, pünktlich zum Wahlkampf!

Lüdinghausen – Dieser Tage erfährt man wieder einmal wie sehr sich die CDU um unsere Kinder bemüht. Natürlich pünktlich zum Wahlkampf, um Mama und Papa dazu zu bringen, an der „richtigen“ Stelle das Kreuzchen zu machen, damit man auch für die nächsten Jahre sicherstellt, dass besser nichts passiert und an der Jugend weiter gespart wird!

Schaut man sich die Homepage des CDU- Stadtverbands genauer an, fällt einem direkt das Foto der CDU- Kandidaten Anke Austrup und Matthias Kleinert auf. Die beiden stehen vor einem Spielgerüst und werben für ihren Spielplatzreport. Darin würde man feststellen, wo Handlungsbedarf bestünde und diese Handlungen kosten nun einmal Geld. Direkt darüber betont die CDU- Fraktion den Grundsatz zur Sparsamkeit. Ob da etwas nicht zusammenpasst?

Gerade beim Punkt Sparen fällt der CDU in jenem Artikel als erstes das Hallenbad ein. Das Hallenbad, das vielen Familien zu teuer ist. Das Hallenbad, das eigentlich endlich saniert werden müsste. Das Hallenbad, das die CDU- Lüdinghausen mit ihrem Bürgermeister Borgmann vor die Wand gefahren hat. Familienfreundlichkeit sieht anders aus.

Vielleicht wird das Bad dieses Mal wieder direkt nach den Kommunalwahlen geschlossen. Das Spiel kennen wir schließlich. Schwimmunterricht für eine Jugend, die sich bewegen soll und Abzeichen erreichen könnte, ist schließlich überbewertet.

Und da glauben Sie, dass dieser Spielplatzreport ernst gemeint ist? Die CDU hatte nun Jahrzehnte Zeit, sich möglichen Problemen anzunehmen oder den Bürgern bei diesen Problemen zuzuhören.

Über Michael Spiekermann-Blankertz