Wie der Kreis Coesfeld von einem Integrationskonzept profitiert

Kreis Coesfeld – „Die Bevölkerungszahl im Kreisgebiet wird in der Zukunft abnehmen. Schon heute ist der Fachkräftemangel in der Wirtschaft deutlich zu spüren“, so Stinka, SPD Unterbezirksvorsitzender und Generalsekretär des SPD- Landesverbands ist. Integration wird für den ländlichen Raum zu einem immer wichtigeren Thema.
Das klein- und mittelständische Herz schlägt auf dem Land, wie die heimische Wirtschaft zeigt. Damit das auch so bleiben kann, bedarf es einer intelligenten Zuwanderungspolitik, um dem Bevölkerungsschwund entgegen wirken zu können, denn auch der Landkreis Coesfeld wird in den kommenden zwei Jahrzehnten mindestens 7000 Einwohner verlieren.

„Ich bin mir mit der Bundesspitze meiner Partei einig: Wir benötigen Zuwanderung!“, machte der Sozialdemokrat deutlich und monierte, dass der medienwirksame Demografiegipfel im Kanzleramt am 14.Mai unter dem Motto „außer Spesen nichts gewesen“ verpufft ist.

Im Gegensatz dazu lobte er das moderne Integrationskonzept, das in der vergangenen Woche von der stellvertretenden SPD- Bundesvorsitzenden Aydan Özoğuz im Bundestag vorgestellt worden ist.

Die Schaffung von effektiven Übergängen im Ausbildungsbereich, die Rücknahme des kontraproduktiven Betreuungsgeldes, die Konzentration auf die kommunale Entwicklung ,doppelte Staatsangehörigkeit – das alles seien Punkte, die vor allem dem ländlichen Raum helfen würden.

Stinka ruft die Bundesregierung zum Handeln auf: „ Leider wird die Debatte seitens der CDU immer wieder auf Herkunft und Religion fixiert, wie schon der Streit zwischen dem NRW CDU Vorsitzenden Laschet und der Kanzlerin deutlich macht.“

Dabei gibt es auch bei uns viele gute Projekte, mit denen das Zusammenleben gefördert wird. Deshalb muss die Bundesregierung nicht nur pragmatische Vorgaben machen sondern sie auch endlich umsetzen, genau so wie sie Aydan Özoğuz und die SPD- Bundestagsfraktion vorgeschlagen haben“.

  • ub_Integration: SPD

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