SPD Unterbezirksvorstand fordert breites Bündnis für Flüchtlinge

Coesfeld – Der Vorstand des SPD Unterbezirks Coesfeld hat auf seiner letzten Sitzung die aktuelle Flüchtlingspolitik intensiv beraten. “Bund, Länder und Kommunen stehen vor einer großen humanitären Herausforderung. Täglich fliehen viele Menschen aus ihrer Heimat vor Krieg, Folter und Verfolgung zu uns, um Schutz zu suchen. Wir alle sind gefordert, all jene Menschen aufzunehmen, die in Not und Lebensgefahr zu uns kommen, sie menschenwürdig in unserem Land unterzubringen und sie als ein Teil unserer Gesellschaft zu integrieren”, bewertet Unterbezirksvorsitzender André Stinka die aktuelle Debatte.

Es ist beeindruckend zu sehen, dass es vor Ort eine breite Hilfsbereitschaft und Solidarität gibt, war sich der Vorstand einig und schlussfolgerte, dass die Gesellschaft ein breites Bündnis für Flüchtlinge bilden muss.

Auf dem NRW-Flüchtlingsgipfel wurden konkrete Maßnahmen beschlossen, die nun von Bürgermeistern und Landrat aufgegriffen werden müssen. So sollen bis Ende November 1800 zusätzliche Plätze zur menschenwürdigen Unterbringung geschaffen werden. Außerdem werden die Kommunen mit zusätzlichen 40 Millionen Euro im Rahmen der Landespauschale im Flüchtlingsunterbringunsgesetz unterstützt.

Eines steht für die SPD fest: Neben den großen Anstrengungen um die akute Not zu lindern benötigen wir eine langfristige Unterstützung und Integration, denn viele Flüchtlinge werden nicht wieder in ihre Heimat zurückkehren können.

via SPD-COE

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