Der Lüdinghauser SPD Fraktionschef ist verärgert über Bürgermeister Interview

Lüdinghausen – 2,1 Millionen Angestellte von Bund und Kommunen bekommen rückwirkend zum 1. März 3 Prozent mehr Geld. Im kommenden Jahr sollen die Löhne und Gehälter dann nochmals um 2,4 Prozent steigen. Besonders in den unteren Lohngruppen macht der neue Tarif durch eine ordentliche, aber sicher nicht unangemessene Mindesterhöhung von 90 Euro einen spürbaren Unterschied für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Die Menschen, die da als Angestellte für wenig Geld in der Gebäudereinigung, auf dem Bauhof, als Boten oder einfache Sachbearbeiter arbeiten, können diesen Tarifabschluß wirklich gebrauchen; das Argument, dass Miete und Energiekosten ständig teurer werden und gute Arbeit ihren Wert hat, es stimmt ja. Auch in Lüdinghausen und Seppenrade ist das Leben ja nicht billiger geworden.

Die Überstundenberge der Stadtverwaltung in Lüdinghausen zeugen davon, dass die Menge der Arbeit ganz sicher nicht abgenommen – und der Leistungsdruck auf das eigene Personal deshalb auch deutlich zugenommen hat und vom Arbeitgeber – den Bürgerinnen & Bürgern – honoriert werden muss. Die Stadtverwaltung handelt hier im Auftrag und in Stellvertretung aller Lüdinghauser.

Doch SPD Fraktionschef und ver.di Mitglied Michael Spiekermann-Blankertz ist trotzdem sauer – und zwar richtig.

Anlass für den Ärger von Michael Spiekermann-Blankertz war das kurze Interview von WN-Redakteurin Beate Nießen mit Bürgermeister Borgmann in den Westfälischen Nachrichten am 04. April 2014.

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