SPD fordert volle Akteneinsicht zum Hallenbad und dem Hotel in der Borg

Lüdinghausen – „Wir haben es lange angekündigt, und eigentlich hätte Bürgermeister Borgmann ebenso lang schon Gelegenheit gehabt, mit diesen Informationen herauszurücken. Weil das aber bis heute nicht geschehen ist, hilft uns nun die Gemeindeordnung!“ So begründet Michael Spiekermann-Blankertz, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Rat der Stadt Lüdinghausen, seinen Antrag auf volle Akteneinsicht in Sachen Hallenbad und Stever-Hotel nach § 55 GO NRW.

Zum Klutenseebad geht es vor allem um die Verträge mit den SAB-Gesellschaften und der LBBW, die Ausschreibung der Bau-Gewerke und natürlich die Abnahmeprotokolle dieser Arbeiten, sowie den gesamten Schriftwechsel zum Klageverfahren gegen die Industriebau Werningerode, welche die Stadt für die Baumängel in die Haftung zu nehmen versucht.

Beim Hotel an der Borg geht es der SPD vor allem um die Grundstückskaufverträge und die dazugehörigen Ratsbeschlüsse.

Die SPD hat in ihrem Antrag auf Akteneinsicht ebenfalls angekündigt sich vorzubehalten gegebenenfalls auch Ratsvertreter aus anderen Fraktionen zu beteiligen, um noch im April eine umfassende Aufarbeitung der beiden Vorgänge zu gewährleisten.

„Nur mit diesen Informationen und allen Details können wir überhaupt in die Lage versetzt werden, verantwortungsvoll Entscheidungen zu treffen, die für Lüdinghausen noch lange Konsequenzen haben werden“, so Spiekermann-Blankerz am Ostermontag.

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