Soziales Lüdinghausen: Viel geschafft für 2017

Die SPD hat den aktuellen Haushalt mitgetragen: Er enthält viele Ideen aktiver Bildungs- und Sozialpolitik mit sozialdemokratischer Handschrift. Wer ein gerechteres Lüdinghausen möchte, muss auch das Miteinander gestalten und nicht nur Steine und Asphalt verbauen.

Dass dieser Haushalt tatsächlich ein Etappenschritt für Bildung und Schule ist, liegt nicht nur daran, dass das Schulzentrum und die Ludgerigrundschule saniert oder erneuert werden. „Moderne Unterrichtsräume ermöglichen vieles, aber erst die Menschen erfüllen sie mit Leben“, stellt Schulausschusssprecher Niko Gernitz fest. Dazu hat die SPD mit zahlreichen Anträgen zu den Haushaltsberatungen ihren starken Beitrag geleistet und soziale Gerechtigkeit im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten zu stärken.

So werden auf Drängen und Argumentieren der SPD-Fraktion im Lüdinghauser Stadtrat ab diesem Jahr 1,5 Stellen Schulsozialarbeit am Canisianum und an den Grundschulen geschaffen. Schulsozialarbeit bietet ein ganzheitliches Angebot, dass das Miteinander an den Schulen stärken soll. Eltern, Schüler/innen und Lehrer/innen dürfen nun auch hier in den Genuss einer aktiven Stärkung der sozialen Strukturen an ihren Schulen werden. Aufgrund des ganzheitlichen Anspruchs der Schulsozialarbeit profitieren alle davon!

Die Wiedereinführung des Schülerhaushalts ist ein weiterer Meilenstein für die Demokratisierung unserer Schulen. Die SPD mochte ein Auslaufen oder ein halbes Programm beim Schülerhaushalt nicht mitmachen und setzte sich deshalb aktiv mit mehreren Anträgen für die Wiedereinführung ein: Mit Erfolg! Ab dem kommenden Schuljahr dürfen alle weiterführenden Schulen wieder 3000 bis 4000 Euro durch demokratische Entscheidung ihrer Schüler/innen für ihre Zwecke verwenden.

Die SPD ist sehr erfreut, dass die Bildung in Lüdinghausen von diesen Maßnahmen profitieren kann. Trotz der CDU-Gegenstimmen in den zuständigen Ausschüssen, fand sich hierfür eine zukunftsweisende Mehrheit.

Doch auch die Vereine vor Ort profitieren von SPD-Politik. Auf unseren Antrag hin werden die Zuschüsse für die Förderung der Jugendarbeit erhöht, wovon Sport, Musik und auch Übungsleiter profitieren. Zudem wird der Zuschuss für die Jugendeinrichtung Exil auf Bestreben der SPD um 5000 Euro erhöht.

„Wir bewegen uns mit diesen Zahlen in einem überschaubaren Bereich, mit dem wir dennoch viel erreichen“ findet Gernitz, „Wenn wir immer sehr schnell mehr Geld für Bauvorhaben wie den Marktplatz aufbringen können, dann muss uns der soziale Zusammenhalt in unserer Stadt das erst recht wert sein.“

Der Haushalt trägt zwar noch lange nicht die Überschrift „Jugend, Soziales, Bildung“, aber immerhin konnte die SPD dazu ein erfolgreiches Kapitel eröffnen.

Über Niko Gernitz

Niko Gernitz ist Vorsitzender der SPD und Stadtverordneter in Lüdinghausen. Er ist Mitglied des Unterbezirksausschusses der SPD im Kreis Coesfeld.