So geht CDU Kommunalpolitik

Lüdinghausen – Meinungsforschung ist eigentlich ein seriöses Gewerbe. Auch wenn Sozialdemokraten damit selbst dann und wann hadern. Im Regelfall erfordert sie nicht nur mehrere Scheine in Statistik während eines Hochschulstudiums, sondern auch ein gewisses Grundverständnis für die Formulierung der Fragestellungen – denn mit der Qualität der Frage steigt automatisch auch die Qualität der Antwort. Wenn die Fragenden denn daran überhaupt interessiert sind.

Wenn „Meinungsforscher“ aber nur so tun, als würden sie auf qualifizierte Antworten wert legen, und die Auswertung ihrer „Umfrage“ schon lange fertig in der Schublade liegt, dann sieht man das auch an den Fragen! Und dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich dabei um eine Lüdinghauser Partei handelt. Eine Partei, die außer der Verteidigung ihrer (Koalitions-)Mehrheit kein wirkliches Interesse an der Meinung und der Bewertung durch Wählerinnen und Wähler hat.

Stellen wir uns einmal die Oma und den Enkel vor, die sich gemeinsam am Ausfüllen der Postkartenbefragung der CDU versuchen…

Hier liegt ein grundsätzlicher Konflikt vor. Nicht nur zwischen Jugend und Senioren, sondern besonders zwischen Politikverständnis („Wir kümmern uns…“) der Fragenden und den tatsächlichen Anliegen der Bürgerinnen und Bürger von Lüdinghausen & Seppenrade.

Sie wollen wissen, was geändert werden sollte?

Andere Mehrheitsverhältnisse im Rat der Stadt Lüdinghausen wären ein guter Anfang!

Über Michael Spiekermann-Blankertz