Schulausschuss: SPD fordert zusätzliche Schulsozialarbeit an Grundschulen

Im vergangenen Schulausschuss beantragte die SPD-Fraktion eine zusätzliche halbe Stelle Schulsozialarbeit, um die Qualität des sozialen Lernens und Miteinander an den Lüdinghauser Grundschulen zu verbessern.

Bereits vor zwei Jahren hatte die SPD den ersten Aufschlag gemacht und mit einem Antrag den Impuls gesetzt, städtische Schulsozialarbeit überhaupt einzuführen. Zu diesem Zeitpunkt gab es diese wichtige Stütze im Schulalltag nicht. Damals stimmten SPD, Grüne und UWG für die Einführung, die CDU stimmte dagegen und die FDP enthielt sich.

„Wir stellen fest, dass eine einzige Stelle für drei Schulen zugleich keine wünschenswerte, ausreichende Versorgung darstellt. Daher haben wir die Stadt beauftragt, für die Haushaltsberatungen 2019 einen Aufstockungsvorschlag zu erarbeiten. Der liegt uns jetzt vor“, so Sprecher der SPD-Fraktion im Schulausschuss Niko Gernitz. Lüdinghausen täte gut daran, wenn dieser Vorschlag umgesetzt würde. Zwar seien die Personalkosten für den städtischen Haushalt eine Belastung, weil Land und Bund sich vor einer Kostenübernahme drücken, aber die Kinder, Eltern und Lehrer dürften nicht Spielball der Bürokratie werden.

Ergänzung: Im Schulausschuss am 30.01.2019 stimmten alle Parteien dem Vorschlag zu, für das laufende jahr 0,5 zusätzliche Stellen an Schulsozialarbeit an Lüdinghauser Schulen zu schaffen.

Über Niko Gernitz

Niko Gernitz ist Vorsitzender der SPD und Stadtverordneter in Lüdinghausen. Er ist Mitglied des Unterbezirksausschusses der SPD im Kreis Coesfeld.