Nachhaltiges Gemüse vom gemeinsamen Acker

Gemeinsam mit dem Ortsvereinsvorsitzenden Niko Gernitz besuchte der Landtagsabgeordnete André Stinka diesen Mittwoch das Projekt „Solidarische Landwirtschaft“ (SOLAWI), um sich über neue Denkformen beim Gemüseanbau zu informieren.

„Permakultur ist der Schlüsselbegriff“, erklärt Wolfgang Buchmann, der 2,5ha Landfläche in der Bauerschaft Tetekum ökologisch bewirtschaftet. Rund 2000 Obstbäume, verschiedenste Gemüsesorten und auch Beeren bringen jedes Jahr gute Erträge. In Abgrenzung zur konventionellen Landwirtschaft werden hier viele Nutzpflanzen nebeneinander kultiviert, was Boden und Artenvielfalt schützt. Zudem wird dem Verbraucher wieder deutlich, welche Produkte wirklich aus der Region kommen und wie herkömmliche Sorten schmecken.

„Vor allem die Wildbienen erleben hier ein Paradies“, bestätigt Buchmann, als die Besucher schnell die vielen Schmetterlinge und Insekten in der grünen Oase entdecken. Er erklärt weiter, dass Bienen selbst in Großstädten inzwischen bessere Bedingungen vorfänden als in den Monokulturen vieler Agrarbetriebe. Gernitz sieht auch Potential in Lüdinghausen: Viele Bürgerinnen und Bürger hätten sicherlich Interesse, haben aber noch nie von SOLAWI gehört. Stinka versprach, für diese nachhaltige Form der Landwirtschaft zu werben und vermittelte an den Vertreter der SOLAWI Dortmund, Anton Borghoff, der das Projekt in Lüdinghausen begleitet, erste Kontakte zu Behörden und anderen Ansprechpartnern.

Auch Lüdinghauser haben die Möglichkeit, sich mit Gemüse, Obst und Beeren der SOLAWI einzudecken. Informationen dazu finden sich im Internetauftritt auf www.solawi-lh.de oder auch unverbindlich telefonisch unter 0163/7603862.

Über Niko Gernitz

Niko Gernitz ist Vorsitzender der SPD und Stadtverordneter in Lüdinghausen. Er ist Mitglied des Unterbezirksausschusses der SPD im Kreis Coesfeld.

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