Lüdinghauser Schulen zukunftssicher machen

Die SPD gestaltete den vergangenen Schulausschuss mit. Sie brachte ein Investitionsprogramm, Schulsozialarbeit und den Schülerhaushalt auf die Agenda. Doch auch neue Ereignisse bei Ludgeri- und Sekundarschule boten reichlich Diskussionsstoff.

Im Ausschuss berichtete ein beauftragtes Ingenieurbüro über die Ludgerischule. Der Schulbetrieb sei zwar derzeit gesichert, doch mittelfristig ist das Gebäude, das ohnehin nur als Provisorium geplant war, stark sanierungsbedürftig. Selbst ein Neubau wird derzeit nicht ausgeschlossen. Den Anstoß der Debatte gaben Umbauarbeiten und ein Bürgerantrag der Elternvertreter. Weitere Informationen und Kostenschätzungen werden in der kommenden Bauausschusssitzung vorgestellt.

Auch die Bestandsgebäude am Schulzentrum müssen für die Sekundarschule neu aufgestellt werden. Die Real- und Hauptschule sind ihrerzeit als Schulen des gliedrigen Schulsystems gebaut worden. Herr Pellmann, Schulleiter der neuen Skundarschule, stellte eindrucksvoll dar, was eine inklusive Schule für Lüdinghausens Zukunft aussieht. Dabei stellte er die Bedarfe im pädagogoschen Rahmen vor. Die entsprechenden Baumaßnahmen wurden anschließend von den beauftragten Architekten aufgezeigt. Auch bei diesen Gebäuden gibt es sanierungs- und raumbedarf. Doch auch für diese Investitionen muss es Mittel geben. Niko Gernitz stellte für die SPD im Ausschuss dar, dass wir unsere Schulen mit Inklusion nicht nur labeln möchten, sondern auch ausfüllen werden.

Bei diesen anstehenden Mehraufwendungen können die zusätzlichen 1,55 Mio. Euro für die Sanierung und Modernisierung der Schulen in Lüdinghausen nicht schaden. Sie werden dafür über die nächsten vier Jahre vom Land Nordrhein-Westfalen bereitgestellt.

Um die Schullandschaft weiter zu stärken beantragte den SPD die Wiederaufnahme des Schülerhaushalts, was bei den Schulen auf positive Reaktionen stieß. Die genauen Details sollen auf der Schulausschusssitzung im Rahmen der Haushaltsberatungen geklärt werden.

Dort wird auch die Schulsozialarbeit besprochen werden. In der Sitzung wurde deutlich, dass auch das Canisianum für seine Klassen mit zugewanderten Schülerinnen und Schülern Unterstützung durch Schulsozialarbeit bei der Stadt Lüdinghausen anmelden muss. Ebenso formulierten die Grundschulen einen dringenden Bedarf. Der SPD-Antrag für 2 Vollzeitstellen Schulsozialarbeit ging bereits über den Verwaltungsvorschlag hinaus und wird dennoch nicht ein stärkeres Engagement anderer politischer Ebenen ersetzen. Trotzdem müssen die Bedarfe nun mit einheitlichem Beschluss durch die Verwaltung geprüft werden.

Die Ausschusssitzung hat gezeigt, dass es Zeit wurde, wieder die Lüdinghauser Schulpolitik zu stärken und in den Fokus zu rücken. Dazu hat die SPD mit ihren Anträgen einen Anstoß gegeben und wird weiterhin dabeibleiben, Verbesserungen für die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen zu erreichen.

  • Niko Gernitz: SPD Lüdinghausen | Lizenz: CC BY 4.0

Über Niko Gernitz

Niko Gernitz ist Vorsitzender der SPD und Stadtverordneter in Lüdinghausen. Er ist Mitglied des Unterbezirksausschusses der SPD im Kreis Coesfeld.