LH-Kennzeichen wird zum Erfolgsmodell

Die SPD Lüdinghausen widmete dem Kennzeichen-„LH“ 2014 seinen ganzen Wahlkampf, nachdem der Wunsch nach einer Autokennzeichen-Liberalisierung mehrfach im Kreistag gescheitert war. Das Durchhaltevermögen aller Beteiligten wird nun mit neuen Zahlen gestärkt: Bereits 27344 Autos sind mit dem LH-Kennzeichen unterwegs.

Davon nur etwa 8736 in Lüdinghausen, denn auch viele Autofahrer in den Nachbarkommunen fühlen sich dem alten Ortskennzeichen verbunden, wie nun auch die WN berichten. Politisch war es ein langer Weg; denn damit das LH-Kennzeichen umgesetzt werden konnte, musste der Kreistag in Coesfeld zustimmen. Dort scheiterte die Abstimmung drei Mal, vor allem an den Stimmen aus der CDU, die eine Mehrheit im Kreistag hielten und halten, sowie Verordneten nördlicher Kreiskommunen.

Dass eine solche Abstimmung überhaupt möglich war, erlaubte erst eine Gesetzesinitiative, die durch eine Befragung von Dr. Rald Borchert bei der Hochschule Heilbronn gedanklich initiiert worden war.

Über Niko Gernitz

Niko Gernitz ist Vorsitzender der SPD und Stadtverordneter in Lüdinghausen. Er ist Mitglied des Unterbezirksausschusses der SPD im Kreis Coesfeld.