Havermeier von Entscheidung ausgeschlossen – Nach Jahren „befangen“

Lüdinghausen – Seit Jahren legt Dirk Havermeier den Finger in die Wunde, wenn es um das „Klackerpflaster“ im Wohngebiet Rott-Nord geht. Kein Wunder: Als Anlieger weiß der SPD-Ratsherr auch, wo der Hase im Pfeffer liegt. Seit Donnerstagabend ist das jedoch vorbei. An der Entscheidung im Ausschuss für Bau, Verkehr, Bauerschaften und Umwelt über die Sanierung durfte er nicht teilnehmen. Obwohl Havermeier heftig widersprach, wurde der SPD-Politiker für befangen erklärt. Ein Bericht von Werner Storksberger, WN 13.12.2014

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3 thoughts on “Havermeier von Entscheidung ausgeschlossen – Nach Jahren „befangen“

  1. Ich habe mir gerade mal die Beschlussvorlage angesehen. Darin steht: „Die Verwaltung wird beauftragt auf Grundlage der vorgestellten Sanierungspläne die Durchführung der Sanierungsmaßnahmen auszuschreiben.“ Wie kann ein Stadtverordneter denn in einem solchen Sachverhalt „befangen“ sein? Welchen persönlichen Vorteil könnte er dadurch erlangen? Auf die Erklärung des Bürgermeisters und des Ausschussvorsitzenden Thomas Suttrup wäre ich wirklich gespannt!

  2. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man laut darüber lachen! Wie genau wird eine “persönliche Vorteilsnahme” von Dirk begründet? Dass er die Interessen seines Wahlbezirks, seiner Nachbarn (und damit auch seine eigenen) selbst vertritt? Zumal er als Bauingenieur auch noch droht professionellen Sachverstand in die Frage einzubringen?

    Leute, Leute… die CDU verliert inzwischen sogar den Rest eines Gesichts, das ihr nach der Kommunalwahl noch geblieben ist. Der Bürgermeisterwahlkampf ist damit wohl dann mal eröffnet? Aber dabei die Demokratie (Gemeindeordnung) auf den Misthaufen zu werfen, das ist tatsächlich bedenklich…

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