Wahlarena: Lüdinghausen - Stark & gerecht!

(Das vorläufige) Fazit: Die Kommunal-Wahlarena der SPD in Lüdinghausen

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Lüdinghausen – „Wenn am späten Freitag-Nachmittag Anstoßzeit ist, dann hat auch die Bundesliga ein Problem das Stadion voll zu bekommen. Aber was unser Konzept, die „Spielkultur“ der Mannschaft und das Ergebnis der Wahlarena betrifft, bin ich total zufrieden!“ so ein sichtlich entspannter Hubertus Voss-Uhlenbrock am Abend des 4. April nach der ersten Kommunal-Wahlarena des SPD Ortsvereins Lüdinghausen.

„Nur“ rund 40 Teilnehmer fanden im Verlauf des Freitagabends den Weg in das Restaurant des Klutensee-Bad am Rohrkamp. Auch die erst später dazu gestoßenen erlebten einen Ortsverein der SPD, der sich nicht gescheut hat, neue Wege in der Kommunalpolitik zu probieren. Denn nicht nur die ungewöhnliche Anstoßzeit, sondern vor allem das Konzept der Veranstaltung war in Lüdinghausen bisher ohne Beispiel.

„Wir haben jeden einzelnen mitgenommen“, so Moderator Voss-Uhlenbrock, „hier ging niemand nach Hause, mit dem Eindruck, das Politik ein abstraktes Geschäft in Hinterzimmern ist – denn hier hat jeder mitgemacht!“.

Die fast vollständige Riege der SPD Kandidatinnen und Kandidaten mischte sich mit „normalen“ Bürgerinnen und Bürgern, sogar aus einer Nachbarstadt war mit Aschebergs SPD Chef Johannes Waldmann ein Teilnehmer dabei. Die Abwesenheit eines Rednerpultes oder Podiums auf welchem eine Veranstaltungsleitung die „Geschäfte“ steuert – hier war klar, es geht um gleichberechtigte Diskussionen auf Augenhöhe. Im Laufe des Abends war kaum zu sagen, wer denn die Partei repräsentiert oder wer als Wähler an der Arena teilgenommen hat. Denn Lüdinghauser oder Seppenrader, das waren am Ende des Tages ja alle der Anwesenden.

Und so haben Susanne Havermeier, Michael Spiekermann-Blankertz und Hubertus Voss-Uhlenbrock auch die drei Arbeitsgruppen moderiert, die sich nach der Eröffnung der Arena zusammen fanden um die „Kennzeichen-LH“ zu diskutieren und kritisch zu hinterfragen, welche die Partei als ihr Programm für die Wahl am 25. Mai aufgestellt hat. „Wir wollen ihre Meinung, ihre Kritik, ihre persönliche Erfahrung“, so hat Susanne Havermeier, in Vertretung des leider gesundheitlich verhinderten Vorsitzenden des SPD Ortsvereins Klaus-Dieter Göbel, die Gäste begrüßt, „wir wollen ihnen nicht nur zuhören, sondern tatsächlich gemeinsam mit ihnen unsere Politik entwickeln.“

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Und es ging durchaus mal kontrovers „zur Sache“. Themen wie Parkgebühren in der Innenstadt (ein letztlich klares „Ja“) oder auch das Hallenbad, dessen besondere gastronomische Gastfreundschaft am Freitag von allen äußerst geschätzt wurde.

Das Spektrum der Meinungen über das Klutensee-Bad reichten vom Totalabriss und Neubau „Keinen Euro mehr in DIESES Bad.“ bis zum (mehrheitlichen) Wunsch nachhaltiger Verbesserung des Status Quo des Hallenbads – aber nur unter der Voraussetzung der Offenlegung aller bisher verschwiegener Fakten über die Erneuerung und einer insgesamt pro-aktiven und vorausschauenden Entwicklung aller städtischen Infrastruktur („Die Stadt verpennt ihre eigene Entwicklung.“).

Natürlich war auch die Leistungssporthalle ein großes Thema („Ein klares JA!“) aber auch neue Anregungen, welche die SPD bisher noch nicht „auf dem Schirm hatte“, zum Beispiel zu verbesserten Verkehrsverbindungen insbesondere für Jugendliche in und unter den Städten des Südkreises. Ein Punkt, den Niko Gernitz, Kandidat im Wahlbezirk 10 und stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereins, jetzt prominent in seine Agenda aufnehmen wird.

Auf dieser Webseite wird deshalb in den nächsten Tagen noch einiges von den Inhalten des Abends aufzubereiten sein.

„Wir haben jetzt schon mehr Feedback als in zwei vollen Wahlkämpfen der Vergangenheit“, bewertet Susanne Havermeier die Veranstaltung. Michael Spiekermann-Blankertz zog sein eigenes Fazit: „Im Januar mutmaßte noch ein Pressekommentar, wir springen zu kurz: Heute Abend haben wir bewiesen, welchen Anspruch wir haben und das wir Wahlkampf können. Und neue Mehrheiten und bessere Politik können wir auch, das werden wir noch beweisen!“

Das Format der Wahlarena erwies sich jedenfalls als sehr anspruchsvoll für alle Teilnehmer und enorm ertragreich für den Ortsverein.

Das letzte Wort soll hier wieder Hubertus Voss-Uhlenbrock gehören: „Das Konzept ist Championsleague – dem bleiben wir treu!“

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Quelle: Westfälische Nachrichten vom 05. April 2014

Bild: Klaus Böttger | CC BY 4.0 |

Über Klaus Böttger

Klaus Böttger ist Redakteur / Webmaster dieser Seite und außerdem Beisitzer im Vorstand der SPD in Lüdinghausen. Sein "Digitales Manifest" findet sich hier. Er bloggt unter anderem auch auf http://westfalenblog.de

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