Auf Tour mit Doris Krüger & André Stinka – Station V. – Das Hallenbad am Klutensee

Lüdinghausen – Auf Etappe 5 der Radtour mit Doris Krüger & NRW SPD Generalsekretär André Stinka war das Hallenbad am Klutensee (k)ein besonderes Highlight. Die Teilnehmer der Rundfahrt durch die Stadt zeigten sich ziemlich schockiert, als Niko Gernitz kurz über den Zustand und Sachstand der Diskussion über den Weiterbetrieb, die Renovierung oder den Abriss des Bades berichtet hat.

Doris Krüger reflektierte das gehörte: „Wir sprechen hier von einer Totalhavarie. Selbst wenn wir das Bad schließen, müssen wir noch auf Jahre jeweils 400,000 Euro im Jahr für den Umbau von vor 10 Jahren zurückzahlen.“ Sie sprach sich für einen kleinen, funktionalen Neubau aus, um nicht die gleichen Fehler mit einer Sanierung zu wiederholen.

„Hinterher weiß dann niemand mehr, von welchem Pfusch neue Mängel stammen. Wir müssen hier einen Punkt setzen“, erklärt sie.

Die Mitglieder der SPD-Ratsfraktionen fragen sich, wie die Stadtverwaltung, sich vorstellt, die teuren Sanierungsvarianten zu finanzieren. Bürgermeister Borgmann versucht um „jeden Preis“, das Thema aufzuschieben, um den Steuerzahlern erst nach der Wahl sagen zu müssen, dass sich ihre Abgaben gewaltig erhöhen müssen, um eine Investition, von 12 bis 18 Millionen, wie sie vorgeschlagen wurde, überhaupt stemmen zu können.

Andre Stinka zeigte sich besorgt und erinnerte sich, dass er schon mit Beginn seiner politischen Karriere um 1990 bereits mit den Problemen rund um das Hallenbad in Lüdinghausen konfrontiert wurde. Er fragt sich: „Warum Lüdinghausen diese ewige Baustelle in all der Zeit eigentlich nicht in den Griff bekommen hat.“

Scherzhaft ergänzte Josefine Kleyboldt: „Passt bloss auf, Borgmann will noch mehr bauen! Das bleibt womöglich nicht die letzte Dauerbaustelle in Lüdinghausen!“

Dieser Satz von Josephine soll auch an dieser Stelle das Schlußwort der Etappenberichte zu Andre Stinkas Sommertour sein. Im nächsten Jahr wird man sich wieder treffen und sehen, ob und wie weit sich die Zustände, Umstände und die Verantwortlichen in Lüdinghausen geändert haben werden.


Hinweis: Das Foto über dem Bericht ist bereits von 2014. Leider hat sich der Fotograf schon auf halbem Weg von der Tour verabschieden müssen.

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