Maggiwerk Lüdinghausen: Wenn der eiskalte Kapitalismus vor der Haustür steht

Auf ihrer Mitgliederversammlung am Mittwoch solidarisierten sich die SPD-Mitglieder mit den Angestellten des örtlichen Maggiwerks und anderen Nestlé-Standorten in Deutschland. Ortwin Tork und Manfred Sträter, Vertreter der zuständigen Gewerkschaft Nahrungsmittel-Genuss-Gaststätten (kurz NGG), berichten vom unsinnigen Plan eines Rendite-getriebenen Großkonzerns. (mehr …)

Die Zeit berichtet: Verlag neurechter Autoren in Lüdinghausen beheimatet

Wie die Zeitung „Die Zeit“ am vergangenen Wochenende unter dem Titel Neue Rechte: Bis in den letzten, rechten Winkel berichtet, ist in Lüdinghausen der rechtskonservative Manuscriptum-Verlag beheimatet. SPD-Landtagsabgeordneter André Stinka schrieb an Bürgermeister Richard Borgmann: „Selbstverständlich hat der Manuscriptum Verlag ein Recht, sich in Lüdinghausen niederzulassen. Allerdings sollten auch Sie, sofern Sie meine Einschätzung teilen, öffentlich darauf hinweisen, dass der Manuscriptum Verlag kein erwünschtes Unternehmen ist.“ (mehr …)

AKTUALISIERT +++ Stinka-Brief an Borgmann: „Gleichwohl glaube ich nicht, dass ein solches Verlagshaus nach Lüdinghausen passt.“

AKTUALISIERT! (Stellungnahme Richard Borgmanns)Hintergrund: Das im Jahr 2017 im Unternehmensregister eingetragene Unternehmen Manuscriptum verlegt Bücher zahlreicher Autoren, die als Vordenker der „Neuen Rechten“ gelten. Parlamentarisch ist die „Neue Rechte“ durch die AfD repräsentiert, in der politischen Bewegung sind allerdings auch Identitäre und langjährige Neonazis aktiv. Verschwörungstheoretiker wie Jürgen Elsässer, Rechtspopulisten wie Akif Pirinçci und auch der AfD-Parteivorsitzende Alexander Gauland veröffentlichen bei Manuscriptum und haben ihm zu Popularität in einschlägigen Kreisen verholfen. (mehr …)

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